Alle Workshops und Vorträge sind aus rein ehrenamtlichem Engagement entstanden. Dankeschön!

Vor Ort kannst du dich spontan entscheiden, welchen Workshop du besuchen möchtest. Sollten hier zu viele Interessenten vor der Tür stehen, wird es parallel immer weitere tolle Angebote geben. 🙂

Daniela Lerchner – Den Akku durch meditative Bewegung und Entspannung wieder aufladen (Sa, 7.30-8.30 Uhr)
In dieser Stunde bewegen wir uns sanft und meditativ mit Elementen aus dem Yoga. Geführte Meditationen lassen uns erfahren, wie wir uns ein bewusstes und energievolles Feld für uns und andere aufbauen. Die Teilnehmenden können so spüren und lernen, wie sie ihre Akkus nachhaltig wieder aufladen können. Meditation ist nicht nur etwas für Yogis und Hippies, sondern kann für JEDEN ein entscheidender Baustein für ein glückliches und gesundes Leben sein.

Stefan Fischer – Swing Lindy Hop (Sa und So, 7.30-8.30 Uhr)
Lindyhop ist ein sehr dynamischer, kreativer, vielfältiger, generationsübergreifender Paartanz mit Einflüssen u.a. aus dem Charleston. Es ist der zur Zeit populärste Paartanz aus der Familie der Swing-Tänze, ursprünglich von Afroamerikanern entwickelt in den 80iger Jahren, von einer schwedischen Tanzgruppe wieder entdeckt. Wir beginnen mit einer kurzen Aufwärmung mit einfachen Solo-Jazz Bewegungen und ich zeige dann die Grundschritte und einfache Paarfiguren sowie die nötige Führungs- und Folge-Technik dazu.

Simone Becherer – Minimalismus und Nicht-Konsum (Sa, 10.30-12 Uhr, So, 10-12 Uhr)
Ich rede mit Euch über die Themen Minimalismus und Decluttering in allen Bereichen – von äußerem Besitz über finanzielle und zeitliche Verpflichtungen bis hin zu innerem „Entrümpeln“. Es geht darum, Raum zu schaffen, um in Einklang mit sich und der Umwelt zu kommen. Das Nicht-Konsumieren im erweiterten Sinne verhilft sich freier zu machen sowohl von Besitz, Geld und dessen Bedarf, als auch von Verpflichtungen und geistigem Ballast und schafft so Platz für Eigenes. Der Workshop soll zur Eigenreflexion anregen und Impulse geben, selbst konkrete Schritte zu gehen.

Erika Rojo – Einfach singen (Sa, 16-18 Uhr, So 10-12 Uhr)
Beim gemeinsamen Singen von Liedern aus verschiedenen Traditionen kannst Du Deine Stimme entdecken oder erweitern. Einfühlsam und im eigenen Tempo können sich dabei neue körperliche Räume öffnen, um freier atmen zu können und Klang entstehen zu lassen. Diesen Kontakt mit uns selbst können wir beim gemeinsamen Singen mit anderen teilen.

Volker Wieland – Barfuß ABC: Menschen bewegen (Sa, 14-15.30 Uhr und So, 10-12 Uhr)
In Eigenbewegung wenden wir uns spielerisch den Füßen zu, jener Körperregion, die uns durch das Leben trägt: Was haben Hände und Füße gemeinsam? Was können wir durch unsere Hände und Füße begreifen? Groß und Klein erfahren auf humorvolle Art, was schief läuft und schief geht, wenn Nasen laufen und Füße riechen.

Stefan Fischer und Roswitha Frey – Bieb und Bot bei foodsharing (Sa,16-18 Uhr)

In diesem Workshop stellen wir die organisatorische Arbeit von Betriebsverantwortlichen (Bieb) und Botschaftenden (Bot) bei foodsharing vor. Wir werden uns u.a. deren Verwaltungsaufgaben anschauen und diese diskutieren. Und wir lösen gemeinsam exemplarische Testfragen, die in den beiden Quizzes (Bieb / Bot) gestellt werden.

Lisa Meinecke – Degrowth (Sa, 16-18 Uhr)
 Eine Welt mit endlichen Ressourcen und grenzenloses Wirtschaftswachstum – kann das Hand in Hand gehen? Die Degrowth-Bewegung hat sich zum Ziel gesetzt, eine Alternative zu einem wachstumsgetriebenen Wirtschaftssystem zu entwickeln. Dabei sollen vor allem die planetaren Grenzen und soziale Gerechtigkeit im Mittelpunkt stehen. In diesem Workshop werden Ausgangspunkt und Ansätze der Degrowth-Bewegung beleuchtet und diskutiert.
Kilian Malchin – Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation (Sa, 14-18 Uhr!)
 Die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg ist eine Sprache des  Lebens. Eine Sprache die Mitgefühl und den menschlichen Wunsch zu verstehen und verstanden zu werden in den Fokus rückt. Sie ist bedürfnisorientiert und überall wertvoll, wo Menschen miteinander sind. Du kannst die GFK nutzen für Selbstempowerment, Beziehungen, Mediation und deine politische Arbeit. Mit der GFK kann ein Lernprozess beginnen, der dich wieder Nähe zu dir selbst spüren lässt, deine Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten in schwierigen Situationen und Kontakten erweitert. Ich möchte euch in dem Workshop eine erste Einführung geben und so die Möglichkeit, euch eine eigene Meinung zu bilden, zu entdecken und auszuprobieren.

Ljuba Stefanovic (Uni Kassel) – Lebensmittelverschwendung: eine der größten Herausforderungen auf dem Weg zum nachhaltigen Konsum (in englischer Sprache) (Sa, 10.30-12 Uhr)
In diesem Vortrag geht es um das Thema „Lebensmittelverschwendung“, deren Gründe und die unterschiedlichsten Auswirkungen. Bei den Gründen und Fakten wird es zwischen den Industrie- und Entwicklungsländern unterschieden. Im Weiteren wird es auf einige Statistiken bzgl. der Lebensmittelverschwendung eingegangen. Darüber hinaus wird über die Rolle der Lebensmittelverschwendung im Konzept des nachhaltigen Konsums diskutiert. Einige Lösungen für die Industrieländer werden dargestellt.

This presentation deals with the topic of food waste, reasons behind it as well as its various outcomes. Within the reasons and facts differentiation between developed and developing countries will be made. Furthermore some statistics on food waste will be presented. In addition the role of food waste in the concept of sustainable consumption will be discussed. Some solutions for the developed countries will be presented.

Yvonne Andrassy –  Von Apfelmus bis Zucchini-Spaghetti – Rohkost für EinsteigerInnen (Sa, 10.30-12 Uhr)
Wie kannst Du aus den Lebensmitteln, die da sind und/oder gerettet wurden, mit einfachen Haushaltsgeräten leckere Rohkost zaubern? Ich zeige Dir, wie Du z. B. Apfelmus ohne Kochen oder Rohkostspaghetti aus Zucchini und Co. herstellst – vegan und glutenfrei. Und ich erzähle Dir, dass und wie Du Blätter von Möhren, Kerne von Äpfeln, Obstschalen und vieles mehr verwenden kannst und solltest, die Du vielleicht normalerweise wegwirfst. Für die Verkostung wird empfohlen, einen Teller und Besteck (vom Frühstück) mitzubringen.

Luise Zaluski (Original Unverpackt) – Support your local planet – wie ihr euren Alltag unverpackt gestalten könnt (Sa, 16-18 Uhr)

Verpackungen und der daraus resultierende Müll sind eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. 16 Millionen Tonnen Verpackung wandern jedes Jahr allein in Deutschland in den Müll. Mit Original Unverpackt versuchen wir gegen dieses Problem anzukämpfen – Precycling statt Recycling. Ziel ist es, nicht nur unverpackte Lebensmittel zu anzubieten, sondern neue Lösungen für alte Probleme zu finden, Menschen aufzuklären und vor allem Verhaltensweisen zu verändern, die zu verschwenderischem Konsum führen. Wie wir das tagtäglich angehen und was wir alles so hinter den Kulissen treiben, erfahrt ihr in diesem Vortrag. Zudem habt ihr die Möglichkeit mit uns in eine Diskussion einzusteigen und uns Löcher in den Bauch zu fragen 🙂

Marie Pugatschow – Lebensmittelverschwendung eindämmen – Ernährungspolitik bewegen. Ein Einblick in die Arbeit von Slow Food (So, 10-12 Uhr)

Die Slow Food Bewegung setzt sich bereits seit den frühen 90er Jahren auf internationaler Ebene für ernährungspolitischen Wandel ein. In diesem Vortrag soll die Arbeit von Slow Food Deutschland im Allgemeinen und Slow Food Youth im Speziellen beleuchtet werden. Wir wollen uns insbesondere mit dem Thema Lebensmittelverschwendung beschäftigen und vorhandene Aktionsformate vorstellen. In der anschließenden Diskussion können wir kreativ werden – Wo muss sich ernährungspolitisch etwas verändern? Wie können wir auf diese Problematik(en) aufmerksam machen?

Brian Burgmann – Authentic Relating Games (So, 10-12 Uhr)

Stell Dir vor, Du machst ein paar neue oder ungewohnte Bewegungen, um Dich selbst stärker und miteinander in einer neuen Gruppe zu erleben. Daraufhin stellt sich Ruhe ein und Du gelangst im Spiel an einen Ort, wo wir einander begegnen, durch einfache Blicke, bewusste Aufmerksamkeit. Und stell Dir vor, es ist so intensiv hier zu sein, so eine Art von Verbundenheit zu erfahren, dass Du sehr präsent fühlst, was gerade ist. Von dort an ist es in Ordnung zu sprechen, doch ab jetzt können wir auf neue Weise miteinander in Verbindung gelangen, in klärender Tiefe und warmem Verständnis. Was würde das mit Dir machen?

Stefan Fischer – Einführung in Thai-Yoga-Massage (Sa, ab 19.30 Uhr)
Ich arbeite vorwiegend mit Elementen der Thai-Yoga-Massage. An jemandem, der sich dazu freiwillig zu Verfügung stellt, zeige ich eine Serie von Massage-Griffen. Die Teilnehmenden können das dann gegenseitig direkt ausprobieren. Danach werden die Rollen innerhalb der Paare getauscht, so dass alle in den Genuss der Massage kommen. Die Massage-Paare können sich gern auch spontan zu Beginn des Kurses zusammen finden. Die Massierten können bekleidet bleiben. Empfohlen wird bequeme, leichte Kleidung und eine bequeme Unterlage (z.B. Yogamatte, bitte mitbringen).

Bettina Inés Truffat – Sharing the Dance (Fr und Sa nach dem Abendessen, ca. 19.30 Uhr)
Tanz ist eine universelle Sprache, die es uns seit Anbeginn der Menschheit ermöglicht uns auszudrücken, zu feiern und uns jenseits aller Unterschiede zu verstehen. Feiern wir dieses Miteinander-Teilen, was wir auch durch foodsharing ermöglichen, in dieser fröhlichen und ausdrucksstarken Form des gemeinsamen Tanzens! Eine kleine Tanz-Geste kann Großes bewirken. Denn jeder tanzt auf seine Art und alle tanzen auf eine gemeinsame Art so, dass sich der Platz in ein Meer in Bewegung verwandelt.

True Cost – Die wahren Kosten
Filmvorführung von GREENPEACE Berlin (Sa abend)
Der Fim von Andrew Morgan zeigt die vielfältigen Probleme der Textilproduktion. Er zeigt einige von Millionen Menschen am anderen Ende der Welt, die unter widrigsten Bedingungen unsere Kleidung herstellen. Auf der anderen Seite zeigt er Konsumenten, die wie im Rausch auf der Jagd nach billiger Kleidung sind. Dazwischen kommen Gentechnik, Chemikalieneinsatz und Umweltverschmutzung zur Sprache. Wir möchten mit der Vorführung dieses interessanten und bewegenden Films erreichen, dass Umweltverschmutzung und das Elend der Textilarbeiter mehr in unser aller Bewusstsein gelangt.

10 Milliarden – Wie werden wir alle satt
Filmvorführung von GREENPEACE Berlin (Sa Abend)
Der Fleischkonsum in Deutschland ist im weltweiten Vergleich sehr hoch. Doch was, wenn plötzlich alle Menschen auf der Welt soviel Fleisch essen wollen? Was passiert, wenn uns die Rohstoffe für Pestizide und Dünger ausgehen? Hilft am Ende doch die Grüne Gentechnik oder nur kleinbäuerlicher, ökologischer Anbau? Valentin Thurns Film zeigt die Probleme auf, die mit einer steigenden Weltbevölkerung auf uns zukommen werden und hört sich nach Lösungsansätzen um.

„4. Stock“ – live – (Sa abend)
Wir von der Band „4. Stock“ werden Euch mit live gespieltem Pop-Rock begeistern. Unsere Songs sind allesamt selbst geschrieben und selbst komponiert und handeln von Glücksmomenten, von Traumfrauen, lustigen Vögeln, der Überwindung von Ängsten und natürlich von der Liebe.

„Rinoville“ – live – (Sa abend)

Rebellion, Liebe und die ewige Suche nach Erneuerung. Treibende Rhythmen und rockige Gitarre: rinoville vereint modernen Indie-Sound mit raffinierten Arrangements und einer Prise Nostalgie._ Die fünfköpfige Besetzung aus wahlweise drei Gitarren, Orgel, Bass und Schlagzeug bietet Platz für Überraschungen: Psychedelische Ausflüge, Balladen oder mehrstimmiger Gesang treffen auf eingängigen Indie-Rock. In einem Moment schnell und tanzbar, im nächsten leise und gefühlvoll – ein Song der Berliner Band befindet sich im steten Wandel.

Stefania De Marchi und Marie Faust – Kunterbunt kreativ (Markt der Möglichkeiten, Sa 10-18 Uhr)
 Im letzten Jahr haben wir Kinder und Erwachsenen zusammen ein riesiges Tuch zum Thema „Ökologischer Fußabdruck“ gestaltet und Jutetaschen bemalt. Die begehrten Jutetaschen werden wieder dabei sein und diesmal auch T-Shirts, Flaggen etc. Die Motive, mit denen wir die Textilien bemalen, hängen davon ab, was uns an kreativen Einfällen “geschenkt” wird. Lassen wir uns überraschen. Bitte bringt gerne einfarbige T-Shirts zum Bemalen mit.

Simon Gerlinger/ BUND-Berlin – Abfallcheck on tour (Markt der Möglichkeiten, Sa 10-18 Uhr)
Ganz im Sinne des Life-long-Learnings gibt es vom BUND das Abfalltrennspiel, bei dem auch gewiefte TrennsportlerInnen noch was Neues lernen können. Außerdem wird die neue, sogenannte ReMap vorgestellt: sie unterstützt Dich in Sachen Reparatur, Second Hand, Leihen und Tauschen, indem sie Dir die richtigen Adressen in Deiner Nähe und im Internet zeigt. So kannst Du Abfall vermeiden und Geld sparen.

Christian Findeisen/ GREENPEACE Berlin – „Kleiderwandel“ (Markt der Möglichkeiten, Sa 10-18 Uhr)
Jeder Deutsche kauft durchschnittlich 6o Kleidungsstücke im Jahr. Doch 40 Prozent der Sachen aus unseren Kleiderschränken, tragen wir kaum. Kleidung hat für uns keinen Wert mehr und ist so billig zu haben wie nie. Die wahren Kosten aber tragen andere: In den Textilfabriken von Bangladesch, China, der Türkei oder Kambodscha produzieren Menschen unter unwürdigen Bedingungen, in maroden Gemäuern unsere Wegwerfmode. Bei der Herstellung werden gefährliche Chemikalien eingesetzt, welche die Gewässer und Umwelt verunreinigen. Wir laden Dich ein bei uns nachaltig Kleidung zu tauschen. Wie auch beim letzten FOODSHARING FESTIVAL, stellen wir wieder Kleiderstangen auf, wo du Deine Kleidung abgeben und nach Herzenslust neue mitnehmen kannst. Also, Kleiderschrank durchforsten, Tasche packen und andere mit Deinen Sachen erfreuen. Trotze dem Fast-Fashion-Wahn und informiere Dich bei uns, was Du sonst noch tun kannst.

Norman Voigt/ GREENPEACE Berlin
Mein ökologischer Ernährungs-Fußabdruck (Markt der Möglichkeiten, Sa 10-18 Uhr)
Wir von Greenpeace möchten Dich dafür sensibilisieren, wie drastisch sich durch eine Ernährungsumstellung bspw. der Flächenverbrauch für die Erzeugung von Lebensmitteln reduzieren lässt und wie wir damit unsere Ernährungssouveränität über unsere Lebensmittel zurückgewinnen können. Im Durchschnitt verbraucht ein Deutscher im Jahr Lebensmittel, die auf 2.400 m² Fläche erzeugt werden, um seinen Bedarf zu befriedigen. Weltweit stehen für die Produktion aber gerade mal 2.000 m² für den jeden Mensch zur Verfügung. Wieviel Fläche braucht deine Ernährungsform? Wir rechnen es mit dir zusammen und zeigen auf, welche Unterschiede zwischen fleischbasierter, veganer und vegetarischer Ernährung bestehen.

Growing Grassroots: German-Egyptian Youth Exchange – Egyptian perspective on Food(waste) (Sa, 10.30-12 Uhr)
– Food as a part of Egyptian history and culture
– Food & Water Security
– Brief History of Agriculture
– Egypt’s Food waste (national wealth? Environmental catastrophe? )
– Effects of food waste on: Economy, Environment, Demography, Social situation in Egypt
– Challenges
– Initiatives

Alisa Hergenreder – Nachhaltig schön: Wie du Shampoos, Deos und Co. ganz leicht selber machen kannst (Sa, 14-15.30 Uhr, So 10-12 Uhr)

Ich zeige dir, wie du mit wenigen Mitteln frisch und gepflegt sein kannst. Ganz nach dem Motto: „Tue nichts auf deine Haut, was du nicht auch in deinem Körper möchtest“ gebe ich dir Tipps wie du Ressourcen schonst, deiner Haut einen Gefallen tust und gleichzeitig klasse aussiehst, riechst und dich genauso fühlst. Nachhaltig, frisch und sauber.

Antonia Humm (Botanischer Garten, EU-Projekt Big Picnic) – Stop-Motion-Film-Workshop zu Nahrungsmittelverschwendung  (Sa, 14-17 Uhr)

In einem Stop-Motion-Filmworkshop können sich die Teilnehmer filmisch mit der Tatsache auseinandersetzen, warum in Deutschland derzeit jährlich etwa 20 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll oder bestenfalls in der Biogasanlage landen. Sie können eine Filmgeschichte erzählen und sich dabei kreativ mit ihrem eigenen Umgang mit Lebensmitteln auseinandersetzen oder eine Botschaft an politische Entscheidungsträger formulieren. Die Filmemacher können ihre Werke danach mitnehmen (sofern sie einen Stick mitbringen). Der Workshop findet im Rahmen des am Botanischen Garten Berlin angesiedelten EU-Projekts BigPicnic statt, das sich mit der Frage beschäftigt, wie in Zukunft eine wachsende Menschheit mit ausreichend Nahrungsmitteln versorgt werden kann.

Stina Drexler – Zero Waste (english) (Sa, 14-15.30 Uhr)

Der sogenannte Zero Waste Lifestyle bedeutet: Leben ohne Müll und ohne Verschwendung. Foodsharing ist also auch ein Teil dieses Lebensstiles. Was noch dazu gehört, welche Hintergründe die Wahl eines solchen Lebensstils hat und wie mensch das praktisch im Alltag umsetzen kann, darüber soll in diesem Workshop informiert und diskutiert werden.

Dieser Workshop wird auf Englisch stattfinden, die Anleitende ist auch deutsche Muttersprachlerin, daher sind gute Englischkenntnisse keine Voraussetzung für die Teilnahme.

The word „waste“ has two meanings: garbage and wasting. So, people living the Zero Waste Lifestyle don’t generate garbage and don’t waste anything. Foodsharing can therefore be counted as a part of this lifestyle.  Does that sound great to you? Would you like to know more about this concept or become „Zero Waste“? Join us! If you still have one of the following questions, join us even more: Why do people choose this lifestyle? What does that mean for their every day life? How can they actually meet their needs by not using things or finding alternatives? How can they live in big cities doing this? This workshop is the place to discuss those questions and to get an insight into the speakers Zero Waste life.

Michael Lindenmaier – Einführung in die Arbeit eines Foodsavers (Sa, 10.30-12 Uhr)

Dieser Workshop richtet sich an Teilnehmende, welche foodsharing noch nicht so gut kennen bzw. bisher bei foodsharing noch  nicht/ erst wenig aktiv waren. Inhaltlich geht es darum, nach welchen Idealen und Zielen die Aktivisten bei foodshaing handeln  und wie das Netzwerk organisiert ist. Für diejenigen, die aktiv werden wollen, wird es eine konkrete Anleitung geben. Ebenso wird viel Zeit zur Verfügung stehen, damit Fragen gestellt und diskutiert werden können. Auch aktive Foodsavende sind herzlich willkommen. Sie können mein Wissen über foodsharing, welches ich mir als Forscher angeeignet habe, gerne ergänzen.

Michael Lindenmaier – Ist das Essensretter-Netzwerk foodsharing eine effiziente Strategie für einen nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln in Deutschland? (So, 10-12 Uhr)

In diesem Vortrag werden die Resultate meiner Masterarbeit präsentiert. Sie beschäftigt sich mit der Frage, ob foodsharing eine effiziente Strategie für einen nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln in Deutschland ist. Es werden sowohl Ursachen von Lebensmittelverschwendung als auch die dafür verantwortlichen Akteure genannt. Zudem werden mögliche Lösungsstrategien für die Wirtschaft, Konsumenten, Politiker und für die Bildungs- und Forschungsbeauftragten vorgestellt. Anhand von selbst erstellten Statistiken über Rettungsmengen und Rettungseinsätze wird illustriert, wie effizient foodsharing ist. Mit den Teilnehmenden möchte ich unter anderem die Frage diskutieren, ob die foodsharing-Aktivitäten nur Symptom- oder auch Ursachenbekämpfung von Lebensmittelverschwendung sind.

Foodsharing e.V. – Umstrukturierungsworkshop (Sa, 16-18 Uhr)
Foodsharing befindet sich in einer Phase der Umstrukturierung. Für die Zukunft gibt es die Möglichkeit Ortsvereine zu gründen, mehr Autonomie soll geschaffen und die überregionale Organisation demokratisiert werden. Wie das alles funktioniert und welche Schritte schon getan wurden bzw. noch nötig sind, könnt ihr in diesem Workshop der Vereins AG erfahren. Es wird außerdem Raum für eure Fragen geben und wir freuen uns sehr über Menschen, die sich aktiv an der Prozessbegleitung beteiligen möchten.

Dr. Basikow – Lebensmittelhygieneschulung (Sa, 10.30-12 Uhr)

Foodsharing e.V. – Rechtliches zur Lebensmittelweitergabe (Sa, 14-15.30 Uhr)

Benjamin Graf – DIY Seedbombs mit Seedbomb City (Sa, 14-15.30 Uhr)

Es wird einen DIY-Seedbomb-Workshop (also einen Mitmachworkshop für Samenbomben 🙂 ) geben. Ganz unterschiedliches Saatgut steht zur Auswahl. Nicht nur macht es Spaß sich dabei die Hände „dreckig“ zu machen, zudem lernt man noch etwas über unser wertvolles Saatgut. Auf eine aufblühende Stadt!

ResQ Club – Zero Waste in der Gastronomie (So, 10-12 Uhr)
Einer Erhebung des Umweltbundesamtes zufolge werden in deutschen Gastronomiebetrieben knapp 23 Kilogramm Lebensmittel pro Gast jedes Jahr in den Mülleimer befördert und das dürfte nur in seltenen Fällen mit den Kochkünsten des Küchenchefs zu tun haben. Das wertvolle Speisen entsorgt werden hat weitreichende negative Auswirkungen auf unsere Umwelt: Lebens­mittel­abfälle bedeuten eine beträchtliche Verschwendung von wichtigen Ressourcen. Wir stellen euch unsere Lösung vor und zeigen euch Tricks wie man zu Hause seine eigenen Lebensmittel Reste verringern kann und wie man aus Essens Resten eine köstliche Mahlzeit zaubert.

Tobi Rosswog – Nachhaltiger Konsum – geht das überhaupt?! (Sa, 14-15.30 Uhr)

„Es gibt keine per se nachhaltigen Produkte und Technologien, sondern nur nachhaltige Lebensstile“, sagt der Postwachstumsökonom und Nachhaltigkeitsforscher Prof. Dr. Niko Paech.
In diesem interaktiven Vortrag werden wir uns gemeinsam über Themen wie Wegwerf- und Überflussgesellschaft, ökologischer Fußabdruck, virtuelles Wasser, graue Energie, Suffizienz und die Konsequenzen meines Konsums austauschen. Durch kleine Inputs mit Daten und Fakten werden die Thematiken interaktiv vermittelt sowie eine Orientierung durch Messinstrumente der Nachhaltigkeit gegeben. Der Impulsvortrag soll vor allem auch das Weltbild des „grünen Wachstums“ und Konstrukte wie „Fortschritt“ und „Entwicklung“ kritisch reflektieren. Die steile These wird sein: „Geldfrei zu agieren, ist das Nachhaltigste, was Du tun kannst.“ Lasst uns im Anschluss zusammen reflektieren, wie alternative Lebensstile die Welt verändern können. Dabei gehe ich auch konkret auf das Beispiel „foodsharing“ ein.

Jan Thordsen und Elisa Heuser (TeamGlobal) –  Globalisierung und Kritischer Konsum (Sa, 16-18 Uhr)

Flucht, Armut, Hunger – globale Probleme, die uns erkennen lassen, wie stark die Welt verbunden ist und dass wir jenen, denen es schlechter geht, helfen können und sollten. Doch wo die Pflichten und Grenzen der Solidarität liegen spaltet unsere Gesellschaft. In unserem Workshop beschäftigen wir uns mit unterschiedlichen Ethiken der Gerechtigkeitsphilosophie. Wir spielen radikale Gedankenexperimente und diskutieren welche Konsequenzen unsere Erkenntnisse für Armut und Migration in der globalen Welt haben sollten.